Nachehelicher Unterhalt (Österreich)

Der nacheheliche Unterhalt ist jene regelmäßige (meist monatliche) finanzielle Zuwendung, auf die der bedürftige Partner nach der Scheidung Anspruch hat. Auf Unterhaltsansprüche kann gemäß §94 Abs 3 ABGB nicht generell verzichtet werden. Dies bedeutet insbesondere, dass Verzichtsvereinbarungen bzgl. des nachehelichen Unterhalts vor Gericht mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht anerkannt werden.

Die verlässlichste und fairste Strategie, um Streitigkeiten bzgl. etwaiger nachehelicher Unterhaltsansprüche vorzubeugen, ist eine gleichmäßige Arbeitsteilung im Haushalt und bei der Kinderbetreuung. Dadurch können beide Partner ihren Karrieren im gleichen Maße nachgehen und vermeiden damit, vom jeweils anderen Partner wirtschaftlich abhängig zu werden.

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